Vorbeugung von antizipatorscher Übelkeit durch Progressive Muskelrelaxation (PMR)

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Stefanie Seeling

Vorbeugung von antizipatorischer Übelkeit durch Progressive Muskelrelaxation (PMR)

Effektivität der Integration von PMR in den Alltag von Patienten mit hochemetogener Chemotherapie – Eine Pilotstudie

2012

ISBN: 978-3-9815325-0-0

445 Seiten

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Die hier vorliegende Veröffentlichung ist eine Inaugural Dissertation zur Erlangung des Doktors rerum medicinalium. Sie wurde an der Universität Witten-Herdecke am Institut für Gesundheit im Department Pflegewissenschaft erstellt.

Eine stetige Zunahme der Inzidenz an onkologischen Erkrankungen führt zu einem steigenden Pflegebedarf in dieser Zielgruppe. Die Chemotherapie ist eine gängige onkologische Therapie und gerade die hochemetogene verursacht verschiedene Nebenwirkungen, wozu auch Übelkeit und Erbrechen, sowie die antizipatorischen Formen gehören. Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) ist eine Möglichkeit um Übelkeit unter Chemotherapie zu senken, um somit einer Manifestation der antizipatorischen Übelkeit vorzubeugen. In dieser Veröffentlichung wird ein explizit für diese Zielgruppe konzipiertes Interventionskonzept einer PMR-Einzelschulung mit anschließender Beratung vorgestellt und welche Effekte eine Anwendung über sechs Messzeitpunkte zeigt. In einem quasiexperimentellen Design, mit einer Intervention- und Kontrollgruppe wurden Daten von Januar 2008 bis Dezember 2009 an fünf Kliniken der Maximalversorgung in Deutschland erhoben. Eine abschließende Antwort zur Vorbeugung der antizipatorischen Übelkeit ist nicht möglich, aber es zeigen sich deutlich geringe Ausprägungen von Übelkeit, gastrointerstinalen Beschwerden und Angst in der Interventionsgruppe. Die Patienten erleben eine hohe subjektive Zufriedenheit und zeigen Bereitschaft Lebensgewohnheiten für dieses Erleben zu ändern. Die positive Einstellung der Patienten bedeutet, dass Bereitschaft vorhanden ist neue edukative Konzepte in Anspruch zu nehmen um damit bei Veränderungen im Leben unterstützt zu werden. Pflegende sehen ebenfalls positive Nutzungsmöglichkeiten für die Pflegepraxis.

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