E-Book: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte - Band 6

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Hubert Kolling (Hrsg.)

Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte

"Who was who in nursing history" – Band 6

2012

ISBN: 978-3-9815325-1-7

328 Seiten

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Der von Hubert Kolling herausgegebene 6. Band des Biographischen Lexikons zur Pflegegeschichte bietet, wie die bereits vorliegenden Bände 1 (1997), 2 (2001), 3 (2004), 4 (2008) und 5 (2011), den Nutzern eine schnelle Übersicht über die Lebensdaten und Werke historischer Pflegepersönlichkeiten, die bislang noch wenig oder gar nicht allgemein bekannt sind.

Das Spektrum der vorgestellten Personen ist breit gestreut und reicht neben unmittelbar in der Pflege Wirkenden von Adeligen und Medizinern über Theologen bis hin zu Gewerkschaftern hinzu kommen Pflegewissenschaftlerinnen, Hospitalgründer und deren Vorsteher, Lehrbuchautoren, Vertreter verschiedener Ordensgemeinschaften und Schwesternschaften ebenso wie Verbandfunktionäre, die Einfluss auf die stationäre oder häusliche Krankenpflege hatten. Berücksichtigung fanden auch Menschen, die mehr in die Breite als in die Tiefe und mehr zerstörend als aufbauend wirkten. So wurden wiederum auch einige derjenigen aufgenommen, die während der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) in Hinblick auf die Krankenpflege wichtige politische Ämter innehatten. Berücksichtigung fanden aber auch Menschen aus der Pflege, die sich – unter großem persönlichem Risiko für Leib und Leben – dem Unrechtregime entgegenstellten.

In erster Linie versteht sich das Biographische Lexikon zur Pflegegeschichte als ein Nachschlagewerk darüber hinaus kann es aber auch gleichzeitig die prosopographische Grundlage für die Beantwortung einer Vielzahl von zentralen Fragen an die Geschichte der Krankenpflege liefern. Die vorgestellten Biogramme zeigen, dass von wesentlich mehr Menschen – Frauen und Männern – Initiativen, Wissensvermittlung und autonome Leistungen für die Pflege ausgingen, als dies bisher von der historischen Pflegewissenschaft wahrgenommen wurde.
Insgesamt betrachtet zeichnet der 6. Band des Biographischen Lexikons zur Pflegegeschichte, der mit den Bänden 1 bis 5 durch zahlreiche Querverweise verknüpft ist, ein buntes Bild der internationalen Pflegegeschichte in Lebensbildern, das als probates Nachschlagewerk in keiner Ausbildungseinrichtung der Gesundheits- und Krankenpflege fehlen sollte.

Der 6. Band des Biographischen Lexikons zur Pflegegeschichte ist mit einem vollständigen Namensverzeichnis der Bände 1-6 ausgestattet.

»Auch im 6. Band [...] werden die einzelnen Biogramme in bemerkenswert übersichtlicher, komprimierter Weise dargestellt. [...] Beachtenswert ist, dass Hubert Kolling sich nicht nur auf deutsche Charaktere [...] beschränkt, denn in einer Zeit der [...] Globalisierung steigt offensichtlich auch das Interesse an gelebter und praktizierter Krankenpflege in fremden Kulturen. [...] Überdies ist hervorzuheben, dass wiederum zahlreiche Persönlichkeiten aufgenommen wurden, die zur Zeit des Nationalsozialismus in der Pflege tätig waren und diese mit ideologischen Visionen zu durchsetzen suchten. Offensichtlich ist dem Herausgeber nicht daran gelegen das Bild der Krankenpflege einseitig zu heroisieren [...]. Von besonderem Interesse für Lehrende, SchülerInnen und StudentInnen dürften all jene Personen sein, aus deren Biogrammen hervorgeht, welche Leistungen sie im Bereich der Akademisierung der Pflege erbrachten. [...] Dank der jeweils präzise angeführten Quellenangaben, kann zusätzlich recherchiert und das Wissen vertieft werden. [...] Auch dieser 6. Band [...] ist unbedingt empfehlenswert. Er bietet Laien wie Fachexperten wertvolle Informationen und ein breites Spektrum an Quellen zum weiterführenden Studium.«

Aus der Rezension von Karin Hermanns, erschienen auf http://www.socialnet.de/rezensionen/14183.php
Datum des Zugriffs: 20.02.2013 

»Anhand der sorgfältig recherchierten, in ihrem geschichtlichen Zusammenhang dargestellten und mit zahlreichen Quellen und Querverweisen versehenen Biographien werden zentrale Fragen der Entwicklung der Krankenpflege bis hin zur staatlichen Anerkennung berührt und auch die dunklen Seiten der Berufsausübung während des Nationalsozialismus nicht ausgespart. Weil dieses Werk eine enorme Erweiterung des Wissens über die Pflegegeschichte bedeutet und sehr praktische Schlußfolgerungen erlaubt, sollte es in keiner Einrichtung, die sich in irgendeiner Weise mit der Krankenpflege oder mit der Krankenpflegeausbildung beschäftigt, fehlen.«

Aus der Rezension von Volker Klimpel, erschienen im Ärzteblatt Thüringen, Heft 12 / 2012, S. 694


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