E-Book: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte - Band 5

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Hubert Kolling (Hrsg.)

Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte 

"Who was who in nursing history" Band 5

2011

ISBN: 978-3-9814259-1-8

328 Seiten

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Der von Hubert Kolling herausgegebene 5. Band des Biographischen Lexikons zur Pflegegeschichte bietet, wie die bereits vorliegenden Bände 1 (1997), 2 (2001), 3 (2004) und 4 (2008), seinen Nutzern eine schnelle Übersicht über die Lebensdaten und Werke historischer Pflegepersönlichkeiten, die bislang noch wenig oder gar nicht allgemein bekannt sind. Das Spektrum der vorgestellten Personen ist dabei wiederum breit gestreut und reicht neben unmittelbar in der Pflege Wirkenden von Adeligen und Medizinern über Theologen bis hin zu Gewerkschaftern hinzu kommen Pflegewissenschaftlerinnen, Hospitalgründer und deren Vorsteher, Lehrbuchautoren, Vertreter verschiedener Ordensgemeinschaften und Schwesternschaften ebenso wie Verbandfunktionäre, die Einfluss auf die stationäre oder häusliche Krankenpflege hatten. Berücksichtigung fanden auch Menschen, die mehr in die Breite als in die Tiefe und mehr zerstörend als aufbauend wirkten. So wurden wiederum einige derjenigen aufgenommen, deren Tun und Handeln sich während der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) auf die Krankenpflege im Allgemeinen und die Patienten im Besonderen negativ oder gar unheilvoll auswirkten. Neben einigen Tätern werden aber auch Menschen aus der Pflege vorgestellt, die gegen das damalige Unrechtsregime Widerstand leisteten oder zu dessen Opfern zählen. In erster Linie versteht sich das Biographische Lexikon zur Pflegegeschichte als ein Nachschlagewerk darüber hinaus kann es aber gleichzeitig auch die prosopographische Grundlage für die Beantwortung einer Vielzahl von zentralen Fragen an die Geschichte der Krankenpflege liefern. Die vorgestellten Biogramme zeigen, dass von wesentlich mehr Menschen – Frauen und Männern – Initiativen, Wissensvermittlung und autonome Leistungen für die Pflege ausgingen, als dies bisher von der historischen Pflegewissenschaft wahrgenommen wurde. Insgesamt betrachtet zeichnet der 5. Band des Biographischen Lexikons zur Pflegegeschichte, der mit den Bänden 1 bis 4 verknüpft ist, ein buntes Bild der internationalen Pflegegeschichte in Lebensbildern, das als probates Nachschlagewerk in keiner Ausbildungseinrichtung der Gesundheits- und Krankenpflege fehlen sollte.

"[… ] Wie die Bände eins bis vier gewährt der neue Band des Lexikons [...] seiner Leserschaft eine schnelle Übersicht über die Lebensdaten und Werke von historischen Pflegepersönlichkeiten, die bislang noch wenig oder gar nicht allgemein bekannt sind. Kolling hat dabei darauf geachtet, dass das Spektrum der 126 vorgestellten Personen breit gestreut ist. [… ] In erster Linie versteht sich das Biographische Lexikon zur Pflegegeschichte als ein Nachschlagewerk darüber hinaus kann es aber nach Ansicht des Herausgebers gleichzeitig auch die prosopographische Grundlage für die Beantwortung einer Vielzahl von zentralen Fragen an die Geschichte der Krankenpflege liefern. Die vorgestellten Biogramme belegen in jedem Fall, dass von wesentlich mehr Menschen [...] Initiativen, Wissensvermittlung und autonome Leistungen für die Pflege ausgingen, als dies bisher von der historischen Pflegewissenschaft wahrgenommen wurde. Insgesamt betrachtet zeichnet der 5. Band [...] ein buntes Bild der (internationalen) Pflegegeschichte in Lebensbildern, das als grundlegendes Nachschlagewerk in jeder Bibliothek der Gesundheits- und Krankenpflege [… ] vorhanden sein sollte. Abgesehen vom wissenschaftlichen Nutzen wird jede/r an der Berufsgeschichte Interessierte den Band mit viel Erkenntnisgewinn lesen. [… ] Einstweilen kann man Hubert Kolling zu seinem gelungenen Werk nur gratulieren und es möglichst vielen Leserinnen und Lesern in die Hände wünschen." 

Aus der Rezension von Manfred Pappenberger, erschienen im LAZARUSNewsletter Nr. 15 – 10.04.2011


"Band 5 enthält neben etlichen Biographien von Ordensgründern und Heiligen [… ] und einigen fast zeitgenössischen Biographien [… ] schwerpunktmäßig die Lebensgeschichten von Krankenschwestern des 20. Jahrhunderts, wobei besonders die zahlreichen Diakonissen und Rotkreuz-Schwestern hervorstechen. Bemerkenswert ist hier das Bemühen Kollings um Kontextualisierung der Biographien und eine deutlichere Sichtbarmachung von Verstrickungen in den Nationalsozialismus, als dies in den anderen Bänden z.T. der Fall war. Besonders die Darstellungen der Rotkreuz-Oberinnen haben an analytischer Tiefe gewonnen.
Das Biographische Lexikon zur Pflegegeschichte versteht sich in erster Linie als Nachschlagewerk, soll aber gleichzeitig die prosopographische Grundlage für weitergehende Forschungen bieten. Darüber hinaus stellt es eine spannend geschriebene Lektüre auch für diejenigen Pflegenden dar, die sich weniger akademisch als an der eigenen Berufsgeschichte interessiert mit Biographien von Pflegenden, Sanitäterinnen, Ärzten, Hospitalgründern und fürstlichen Patroninnen befassen möchten.
Fazit: Das Biographische Lexikon zur Pflegegeschichte Band 5 ist ein lesenswertes Nachschalgewerk, das ein Fundament für weiterführende Forschungen darstellt. Aufgrund seines Alleinstellungsmerkmals in der deutschsprachigen Pflegeliteratur ist es gemeinsam mit den Bänden 1-4 als maßgebliches Grundlagenwerk einzuschätzen. In Schulen und Hochschulen sollte es zum Standardkatalog gehören. Darüber hinaus ist der Erwerb allen pflegewissenschaftlich Forschenden zu empfehlen. [… ] Man kann auf Band 6 gespannt sein." 

Aus der Rezension von Anja Peters, erschienen in der Zeitschrift Pflege & Gesellschaft, 16. Jg., H 4, November 2011  

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